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Maria Braig

Biografie

1957 in Isny im Allgäu geboren und über einige Zwischenstationen ungefähr 50 Jahre später in der Friedensstadt Osnabrück, angekommen.

Studium der Germanistik, Geschichte und Empirischen Kulturwissenschaft in München und Tübingen. Anschließend Lektorin in einem Tübinger Kleinverlag. Seit vielen Jahren arbeitet sie als LKW-Fahrerin. Freie Lektorin und Autorin.

Langjähriges Engagement in der Friedens-, Umwelt- und Flüchtlingsarbeit.

Veröffentlichungen

„Nennen wir sie Eugenie“, Mainverlag, 2018.

Aktualisierte Neuauflage mit erweitertem Infoteil.

Erzählt wird auf der Basis eines realen Schicksals die Geschichte einer jungen Senegalesin, die wegen ihrer Homosexualität nach Deutschland flieht und Asyl beantragt.

 

„Amra und Amir – Abschiebung in eine unbekannte Heimat“,

Verlag 3.0 Zsolt Majsai, 2015.

Die in Deutschland aufgewachsene Amra wird in den Kosovo, das Herkunftsland ihrer Eltern, abgeschoben. Um sich zu schützen wird sie zu Amir und lebt als Straßenjunge in Prstina.

 

„Spanische Dörfer – Wege zur Freiheit“, Verlag 3.0 Zsolt Majsai, 2016.

Drei junge Menschen – eine Afrikanerin auf der Flucht, ein spanischer Transsexueller und ein Student mit Down-Syndrom – suchen eine Lebensperspektive jenseits von Diskriminierung und Bevormundung.

 

„Die Asylentscheiderin“, Verlag 3.0 Zsolt Majsai, 2017.

Innerhalb weniger Wochen werden fachfremde Menschen in Deutschland zu Asylentscheider:innen „ausgebildet“. Was macht das mit den Betroffenen auf beiden Seiten? Kann das gutgehen?

 

„Das heimliche Mädchen und der Dancing Boy“, epubli, 2019.

Die dreizehnjährige Afghanin Shirin muss nach dem Tod ihres Vaters zum Jungen werden und Geld verdienen. Sie begegnet dem „Dancing Boy“ Faruk, der den brutalen Übergriffen seines „Besitzers“ hilflos ausgeliefert ist. Die beiden werden Freunde und machen sie sich zusammen auf den Weg in ein neues Leben.

 

„nie wieder zurück“, Querverlag, 2019.

Die sechzehnjährige Fadia aus Bremen läuft von zu Hause weg, weil sie zwangsverheiratet werden soll. Damaris aus Saudi-Arabien wird auf der Flucht von ihrem Mann getrennt und lernt ihre Selbständigkeit lieben. Beide treffen in einem Frauenhaus aufeinander.

„nie wieder zurück“ stellt das Konstrukt fester Kulturen infrage und zeigt, wie Frauen sich ihr Recht auf Entfaltung und ein selbständiges Leben nehmen.

 

„Die 5 Doppelpunkte und das verschwundene Skelett“, epubli, 2020.

Fünf ganz besondere und doch völlig normale Kinder gründen einen Detektivclub:

  • Die Zwillinge Lena und Luke haben zwei Papas

  • Ferrari fährt gerne einen heißen Reifen mit ihrem roten Rollstuhl

  • Abdo ist im Sudan geboren und kam mit seiner Familie in einem kleinen Boot über das Mittelmeer

  • Wer Slash fragt: "Bist du ein Junge oder ein Mädchen?" bekommt zur Antwort: "Ja, genau!"

Hinweise

Zu „Nennen wir sie Eugenie“ hat Dr. Anja Joest Unterrichtsmaterialien für die Sekundarstufe 1 erstellt.

Online-Lesung „nie wieder zurück“:
https://www.youtube.com/watch?v=ag428vNTz70&t=1342s

Filmtrailer „Eugenie“, produziert nach einer Lesung von den Jugendlichen des Jugendzentrums PULS in Düsseldorf: www.youtube.com/watch

Foto: Sandra Doornbos
Altersgruppe

4 - 5 Jahre6 Jahre7 Jahre8 Jahre9 Jahre10 Jahre11 Jahre12 Jahre13 Jahre14 Jahre15 Jahre16 Jahre17 Jahre18 Jahre

Leseort

Berufsbildende SchuleBibliothekErwachsenenbildungFerienfreizeitGymnasiumJugendhausKulturzentrumOberschuleOrientierungsstufeRealschule

Themengebiet

DemokratieFreundschaftHeimatKriegMigration

Adresse

Laischaftsstraße 33
49080 Osnabrück
Niedersachsen
Deutschland

0152 08968537
www.maria-braig.de
braigm(at)t-online.de

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