Martin Ebbertz
Biografie
Geboren 1962 in Aachen, aufgewachsen in Prüm (Eifel), studierte in Freiburg, Münster und Frankfurt am Main Germanistik, Geschichte und Philosophie. Nebenbei war er Fensterputzer, Mitarbeiter eines ländlichen Kulturamts (als Vermessungsgehilfe und Grenzsteinsetzer), Flohmarkthändler, Antiquar und Mitherausgeber der Literaturzeitschrift „Am Erker“. In Münster trat er auf mit dem literarisch-musikalischen Programm „Gegen den Strich“, in Frankfurt überzeugte und gewann er im Wettbewerb „Jeder darf mal“ der Romanfabrik – einem Vorläufer des Poetry-Slam. Nach einem Jahr als Lehrer in Frankreich lebte er als freier Schriftsteller zunächst in Frankfurt, dann fünf Jahre in Thessaloniki und 15 Jahre in Boppard am Rhein. Seit 2015 lebt und arbeitet er wieder in Frankfurt und in Offenbach am Main. Martin Ebbertz schreibt für Kinder und Erwachsene.
Publikationen
Josef, der zu den Indianern will
Der kleine Herr Jaromir
Onkel Theo erzählt vom Pferd
Karlo, Seefahrer an Land
Pech und Glück eines Brustschwimmers
Der blaue Hut und der gelbe Kanarienvogel
Paula, die Leseratte
Ein Esel ist ein Zebra ohne Streifen
Wie die Affen den Fußball erfanden
Der kleine Herr Jaromir und der dicke Herr Fuchs
Anna – mit Schirm und Charme und großen Füßen
PRIMA HOL ZOFEN PIZZA. Gedichte für Kinder
Armes Ferkel Anton
Das Krokodil, das kommt aus Kiel. Onkel Theo erzählt 22 neue fast wahre Geschichten
Feuer in der Eiswürfelfabrik. Kürzestgeschichten
Ebemibil der Nasenbär
Hinweis
Martin Ebbertz ist ein gefragter Vorleser und begeistert sein Publikum in zahlreichen Veranstaltungen, bei großen Festivals wie Lit Cologne, Erlanger Poetenfest oder Hamburger Vorlesevergnügen ebenso wie bei Autorenbegegnungen in Schulen. Seine Bücher wurden bereits mehrfach ausgezeichnet. Bekannt sind besonders »Der kleine Herr Jaromir« und Onkel Theos verrückte Geschichten aus »Ein Esel ist ein Zebra ohne Streifen«.
„Martin Ebbertz hat sehr schwungvoll gelesen. Die Geschichten waren so spannend, dass alle Kinder still waren. Enzo und ich haben nach dem Lesen vor Lachen geweint“, schreibt ein Drittklässler nach einer Lesung, die im Rahmen der Göttinger Kinder- und Jugendbuchwoche der GEW in seiner Schule stattgefunden hat. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Wort, das Gespräch mit dem Autor sowie die pure Autorenlesung – und es ist immer wieder erstaunlich, wie gebannt die medial überversorgten Kinder ihr folgen, wenn Text und Vortrag sie ansprechen.
Erforderliche Technik: Für jeden Zuhörer bitte einen eigenen Stuhl, für den Autor ein Wasser ohne Kohlensäure.